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Dragan Djilas wurde zum Bürgermeister Belgrads gewählt |
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19.08.08 18:26
Die Abgeordneten der Stadtversammlung haben den Kandidaten der Liste „Für ein europäisches Belgrad“ Dragan Djilas zum Bürgermeister der Hauptstadt gewählt. Für die Wahl von Djilas haben sich 58 Abgeordnete der Stadtversammlung Belgrads durch Geheimabstimmung geäußert. Der Abstimmung haben die Abgeordneten der Serbischen Radikalen Partei, der Demokratischen Partei Serbiens und des Neuen Serbien nicht beigewohnt. |
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De Kermabon: Abkommen mit der UNMIK ein wichtiger Schritt für die EULEX |
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19.08.08 15:29
Die Übergabe der Ressourcen der UNMIK an die EULEX in Kosovo und Metohija sei ein wichtiger Schritt, welcher der EULEX ermöglichen werde fortzuschreiten und ihre Verteilung im Kosovo in Zusammenarbeit mit der UNO in den nächsten Wochen zu intensivieren, erklärte der Leiter der Mission Yves de Kermabon. Er hat in der Mitteilung angeführt, dass die EULEX bereit ist, sich mit allen Herausforderungen auseinanderzusetzen, und der Rechtsherrschaft im Kosovo gewidmet bleibt. Der Leiter der UNMIK Lamberto Zannier und De Kermabon haben gestern in Pristina das Abkommen über die Übergabe bestimmter Ressourcen der UN-Mission an die EU-Mission unterzeichnet. Serbische Offizielle haben wegen des Abkommens protestiert, mit der Behauptung, dass es dem internationalen Recht und der UN-Resolution 1244 entgegen gesetzt sei. |
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Djelic: Serbien bereit für die Mitgliedschaft in der EU 2014 |
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19.08.08 15:59
Der Vizepremier Serbiens und Minister für europäische Integrationen Bozidar Djelic bewertete, es wäre unlogisch, wenn Brüssel nun den Weg Serbiens in die EU mit der Forderung nach Auslieferung des Haager Angeklagten Ratko Mladic blockieren würde. In einem Interview für das slowakische Blatt „Hospodarske noviny“ hat Djelic erklärt, dass Serbien den Übergangserfolg der Slowakei wiederholen und für den EU-Beitritt 2014 bereit sein möchte. Die letzten Monate zeigen, dass Serbien alles tue, um seine internationalen Pflichten zu erfüllen, sagte Djelic. Er betonte, dass Serbien in diesem Kontext mit dem Haager Tribunal zusammenarbeite, trotz der Tatsache, dass dieses Gericht viele zornig gemacht habe, als es den ehemaligen Kommandanten der terroristischen UCK Ramush Haradinaj und den ehemaligen Befehlshaber der muslimischen Kräfte in Srebrenica Naser Oric, die Verbrechen an Serben begangen haben, freigesprochen habe. Djelic appellierte an die EU-Mitglieder, dass sie am 15. September für das SAA mit Serbien stimmen. Er drückte die Hoffnung aus, dass die Annäherung an Europa dazu beitragen werde, dass die internationale Gemeinschaft die Argumente Serbiens bezüglich des Kosovo besser verstehe. |
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Pristina: technisches Abkommen zwischen der UNMIK und der EULEX |
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19.08.08 15.48 Der Leiter der UNMIK Lamberto Zannier habe mit den Vertretern des Vorbereitungsteams der EU-Mission gestern in Pristina das Abkommen über die Übertragung einiger Teile des Eigentums der UN-Mission an die EULEX unterzeichnet, teilte der Pressesprecher der UNMIK Alexander Ivanko mit. Er verzeichnete, dass es sich um ein technisches, und kein politisches Abkommen handle, das sich auf die Übertragung oder den Verkauf einiger Mittel, Fahrzeuge und Objekte beziehe, die bis jetzt die UNMIK benutzt habe. Der Pressesprecher der UN-Mission stellte fest, es handle sich immer noch nicht um die Unterzeichnung des Verständnismemorandums zwischen der UNMIK und der EULEX über die Übertragung eines Teils der Zuständigkeiten. Ivanko führte an, dass sich die UNMIK schrittweise zurückziehen werde, und erwähnte, dass für die Übertragung der Zuständigkeiten einige Monate benötigt werden. Belgrad teilte mit, dass die Übertragung der Zuständigkeiten der UNMIK auf die EULEX, die sich im Kosovo ohne Genehmigung des UN-Sicherheitsrates befinde, ein illegaler Akt sei, der im Gegensatz zum internationalen Recht stehe.
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Bogdanovic: Serbien gegen das Abkommen der UNMIK und der EULEX |
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19.08.08 15:36 Der Kosovo-Minister Goran Bogdanovic erklärte, Serbien sei gegen jedes Abkommen zwischen der UNMIK und der EULEX, ohne die Genehmigung des UN-Sicherheitsrates. Er hob hervor, dass die Einigung der zwei Missionen die Legalisierung des Plans von Martti Ahtisaari bedeute, der in der Weltorganisation nicht angenommen, und von Belgrad zurückgewiesen worden sei. Ich befürchte, dass jegliche Einigung zwischen der UNMIK und der EULEX in Richtung Umgehen, vor allem der UN-Mission im Kosovo, gehe und vielleicht in Richtung eines stillen Einzugs des Plans von Martti Ahtisaari, den Serbien und der Sicherheitsrat zurückgewiesen haben, hat Bogdanovic in Priluzje bei Vucitrn, im Norden der Provinz, nach der Einweihung der orthodoxen Dorfkirche, hervorgehoben. Bogdanovic wiederholte, dass Belgrad und die Kosovo-Serben das Abkommen der UNMIK und der EULEX nicht annehmen können. Serbien sei bereit, am konstruktiven Dialog mit den Vertretern der UNMIK teilzunehmen, und wir seien der Ansicht, dass diese Mission das einzige legitime Organ sei, mit dem wir sprechen und Probleme der Kosovo-Serben lösen können, wies Bogdanovic hin.
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Empfang für Cavic vor dem Stadtparlament |
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19.08.08 15:26
Die Stadt Belgrad wird heute Abend einen Empfang für den besten serbischen Schwimmer Milorad Cavic auf dem Plateau vor dem Alten Schloss organisieren, hat die Stadtverwaltung angekündigt. Der Empfang für den Gewinner der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Peking wird um 22 Uhr beginnen. |
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Ministerium: illegale Übertragung der Zuständigkeiten von der UNMIK auf die EULEX |
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18.08.08 19:46 Die angekündigte Übertragung der Zuständigkeiten der UNMIK-Mission auf die EULEX, die sich im Kosovo ohne die Genehmigung des UNO-Sicherheitsrates befindet, stellt einen illegalen Akt dar, welcher dem internationalen Recht und der Praxis der UNO-Missionen völlig entgegen gesetzt ist, hat das Ministerium für Kosovo und Metohija mitgeteilt. Das Ministerium hat darauf hingewiesen, dass der Prozess der Änderung des Formats der UNMIK ohne die Zustimmung der serbischen Regierung und ohne die Unterstützung des UNO-Sicherheitsrates einen Verstoß gegen die Resolution 1244, die UNO-charta und die Verfassung Serbiens darstellt, und betont, dass die Regierung Serbiens die Zuständigkeit der EU-Mission nicht anerkennt, deren Mandat die Umsetzung des abgewiesenen Plans von Martti Ahtisaari über die überwachte Unabhängigkeit des Kosovo darstellt. In der Mitteilung werden alle Verantwortlichen und in erster Linie der UNMIK-Leiter dazu aufgerufen die Entscheidungen des UNO-Sicherheitsrates und den Rahmen der Resolution 1244 zu respektieren. Das Ministerium ist bereit mit den UNMIK-Offiziellen Gespräche über Modalitäten der Anwesenheit der internationalen Gemeinschaft im Kosovo fortzusetzen, deren Ergebnis für alle Seiten und vom UNO-Sicherheitsrat akzeptiert wäre. |
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Cvetkovic: EULEX beginnt die Mission ohne die Teilnahme Serbiens |
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18.08.08 16:45
Der Premier Serbiens Mirko Cvetkovic erklärte, dass die EULEX ihre Mission im Kosovo ohne die Teilnahme Serbiens beginne, und hob hervor, dass dies so nicht enden sollte. Wir bestehen darauf, Teil dieses Projektes zu sein und dass Lösungen im Parlament verabschiedet werden, sagte Cvetkovic beim Besuch den Arbeitern an der Umfahrungsstraße um Belgrad. In den Nachmittagsstunden wurde angekündigt, dass die UNMIK und die EULEX in Pristina ein Verständnismemorandum unterzeichnen werden, das technische Einzelheiten über die Übergabe und den Verkauf von Technik, Fahrzeugen und einigen Gebäuden an die EU-Mission im Kosovo beinhalte. |
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Sutanovac: Memorandum UNMIK-EULEX Verstoß gegen das internationale Recht |
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18.08.08 16:20 Der Verteidigungsminister Serbiens Dragan Sutanovac bewertete, dass die angekündigte Unterzeichnung des Memorandums zwischen der UNMIK und der EULEX im Kosovo ein schlechter Zug und Verletzung des internationalen Rechts sei. Dafür gebe es keine Entscheidung des UN-Sicherheitsrates, erinnerte Sutanovac während des Besuchs dem Militärstützpunkt im Ausbau Cepotin, unweit von Bujanovac, im Süden Zentralserbiens, in der Nähe des administrativen Grenzübergangs zu Kosovo. Der Verteidigungsminister wiederholte, dass die Krise in der südserbischen Provinz nicht mit militärischen, sondern ausschließlich mit diplomatischen Mitteln gelöst werden könne.
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Moskau: russische Kräfte haben mit dem Rückzug aus Georgien begonnen |
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18.08.08 16:12
Der Generalstab der russischen Armee teilte mit, dass der Rückzug der russischen Kräfte aus Georgien in Einklang mit dem unterzeichneten Friedensabkommen zwischen Moskau und Tiflis heute begonnen hat. Der erste Stellvertreter des Generalstabschefs Anatoli Nogowizin sagte bei der Pressekonferenz, dass die russischen Kräfte Gori, eine strategische georgische Stadt 90km westlich von Tiflis, verlassen. Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat gestern angekündigt, dass der Rückzug der russischen Kräfte heute beginnen wird. Berichterstatter einiger westlicher Agenturen haben übertragen, dass sie zahlreiche russische Soldaten weiterhin in Georgien gesehen haben, sowie dass es keine Anzeichen für ihren Rückzug gebe. |
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