Tadic und Solyom bestätigen die sehr gute Zusammenarbeit der beiden Länder
14.03.10
Der Präsident Serbiens, Boris Tadic, und der Präsident Ungarns, Laszlo Solyom, haben in Novi Sad das außerordentlich hohe Niveau der bilateralen Zusammenarbeit der beiden Staaten bestätigt und die Bedeutung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit in den Umständen der Weltwirtschaftskrise betont. Solyom weilt privat in der Vojvodina, um mit der ungarischen Minderheit den Jahrestag der Revolution von 1848 zu feiern. „Wir haben über den Bau der Infrastruktur zwischen Belgrad und Budapest gesprochen“, sagte Tadic. Die beiden Präsidenten vereinbarten, dass Tadic nächstes Jahr im Januar die serbische nationale Minderheit in Ungarn besuchen wird. Beim Treffen wurde auch über die Ausbildung der Kinder und Bewahrung der kulturellen Identität der Minderheiten gesprochen. Solyom sagte, die ungarische Gemeinschaft in der Vojvodina trage zur Annäherung Serbiens an die EU bei, und er wiederholte, dass Budapest alles tun werde, um Serbien in diesem Prozess zu helfen.
Tadic: Serbien besteht auf der Achtung der Prinzipien der UNO
14.03.10
Der Präsident Serbiens, Boris Tadic, hat in Novi Sad erklärt, Serbien werde am regionalen Forum bei Kranj teilnehmen, wenn die Vertreter der Albaner aus Kosovo und Metohija dort als UNMIK-Kosovo teilnehmen würden. Nach einem Gespräch mit dem Präsidenten Ungarns, Laszlo Solyom, teilte er mit, dass die Integrität Serbiens auf internationalen Foren nicht in Frage gestellt werden dürfe, weder auf implizite noch auf explizite Art und Weise. „Serbien wünscht die Anwesenheit der Kosovo-Albaner auf solchen Treffen, aber diese Teilnahme muss so organisiert werden, dass sie die Integrität Serbiens nicht in Frage stellt“, sagte Tadic.
Drei Tennisspieler aus Serbien in der dritten Runde von Indian Wells
14.03.10
Drei Tennisspieler aus Serbien haben sich in die dritte Runde aus der Serie „1000“, die in Indian Wells in den USA gespielt wird, platziert. Novak Djokovic besiegte den Amerikaner Mardy Fish mit 2:1 und Jelena Jankovic Petra Martic aus Kroatien mit 2:0. Viktor Troicki gewann das Spiel gegen Pablo Cuevas. Nur Ana Ivanovic schaffte es nicht weiter, sie verlor gegen Anastasia Sevastova aus Lettland. Dusan Vemic und sein Partner aus Kroatien, Ivo Karlovic, haben sich in die zweite Runde des Doppels platziert.
Milan Stankovic wird Serbien auf der Eurovision respräsentieren
14.03.10
Milan Stankovic wird mit der Komposition „Das ist Balkan“ von Goran Bregovic Serbien auf dem 55. Eurovision Song Contest im Mai in Norwegen vertreten, wurde gestern Abend durch ein SMS-Voting der Zuschauer in einer direkten Fernsehübertragung entschieden. Die Siegeskomposition, für die Goran Breegovic die Musik und Marina Tucakovic den Text geschrieben haben, wird Stankovic am 25. Mai in der „Telenor Arena“ in Baerum bei Oslo im ersten Halbfinale vorführen.
Tadic: Der Balkan ist unausweichlich im europäischen Friedensprojekt
13.03.10
Beim Empfang des Steiger-Preises für die Förderung der europäischen Einheit in der deutschen Stadt Bochum, sagte der serbische Präsident Boris Tadic, dass die Aufnahme der Länder des Westbalkans in die EU im Interesse aller Europäer sein muss. Tadic sagte, dass diese Auszeichnung Anerkennung für alle Bürger Serbiens für ihr Engagement für die europäischen Werte ist. "Serbien ist Frieden und Stabilität in der Region und in ganz Europa gewidmet. Wir sind der Ansicht, dass alle Probleme im ehemaligen Jugoslawien und in regionalen Herausforderungen, einschließlich der in unserer Provinz Kosovo und Metohija, geklärt werden müssen, aber auf eine friedliche und demokratische Art und Weise", sagte Tadic. Er erklärte, dass, unabhängig davon, ob Reaktionen auf die Kandidatur für die EU-Mitgliedschaft positiv sein werden, Serbien auf der Umsetzung der sozialen und wirtschaftlichen Reformen, der Einführung einer solidarischen Gesellschaft, sowie der Forderung von Menschen-und Minderheitenrechten bestehen wird. Bei der Erweisung der Ehre für den ermordeten Ministerpräsidenten Zoran Djindjic, betonte Tadic, dass er vor sieben Jahren getötet wurde, gerade weil er glaubte, dass sein Land keinen anderen Weg außer dem hat, der zur EU führt. Bisher wurde diese Auszeichnung an den israelischen Präsidenten Shimon Peres, den ehemaligen Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde Mohammed el-El Baradei, den afghanischen Präsidenten Hamid Karzai, den ehemaligen deutschen Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Farah Diba Pahlavi, die Frau des verstorbenen Schahs Reza Pahlavi und andere Persönlichkeiten verliehen.
Jeremic: Portugal unterstützt die europäische Zukunft Serbiens
13.03.10
„Portugal unterstützt die europäische Zukunft Serbiens und unsere Politik zu Kosovo und Metohija“, erklärte der Außenminister Serbiens Vuk Jeremic nach einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Louis Amado in Lissabon. „Für uns ist das sehr wichtig, weil wir das Kosovo nicht aufgeben können, aber wir haben auch keine Absichten, die Vollmitgliedschaft in der EU aufzugeben“, betonte Minister Jeremic und fügte hinzu, Belgrad werde auch weiterhin mit allen Partnern in Europa eng zusammenarbeiten, damit die Situation auf dem Balkan stabilisiert und eine Kompromisslösung für das Kosovo gefunden werden kann. „Wir wollen auch den Prozess der europäischen Integration Serbiens beschleunigen“, erklärte Jeremic.
Dacic: Wir dürfen Europa nicht verängstigen
13.03.10
Der Innenminister Serbiens, Ivica Dacic, und seine mazedonische Amtskollegin Gordana Jankulovska waren sich bei einem Gespräch in Skopje einig, es sei im Interesse beider Länder das Problem der falschen Asylanten zu lösen. „Es ist in unserem Interesse, dass Europa nicht vom Westbalkan verängstigt wird, weil das die europäische Zukunft dieser Region bedrohen kann“, sagte Dacic.
Präsident Tadic wurde der Steiger-Preis verliehen
13.03.10
Der Präsident Serbiens, Boris Tadic, wird heute in Bochum den Steiger-Preis in der Kategorie „Europa“ bekommen. Am Rande der Manifestation wird Präsident Tadic mit seinem deutschen Amtskollegen Horst Köhler sprechen. Der Steiger-Preis wird seit fünf Jahren Persönlichkeiten aus der ganzen Welt verliehen. Entstanden ist er aus dem Wunsch für die soziale und kulturelle Unterstützung des Ruhrgebiets und dieses Jahr wird er zum sechsten Mal für Errungenschaften in Musik, Sport, Medien, Umweltschutz, Film und „Europa“, beziehungsweise in der Förderung der europäischen Gemeinsamkeit und Wohltätigkeitsarbeit verliehen. Der Preis wurde vom Journalisten Sascha Hellen aus Bochum gegründet.
Ungarn unterstützt Serbien auf dem EU-Weg
13.03.10
Der Vorsitzende des Parlaments der Vojvodina Sandor Egeresi hat nach einem Treffen mit dem ungarischen Präsidenten Laszlo Solyom, wiederholt, dass das offizielle Ungarn Serbien auf dem Weg zur EU unterstützt. „Präsident Solyom hat noch einmal eindeutig gesagt, dass Ungarn so schnell wie möglich in der EU sehen möchte, und dass die Vojvodina auf dem Weg zur EU eine besondere Rolle hat“, sagte Egeresi. „Wir haben die Wichtigkeit der Erarbeitung ‚Donaustrategie der Entwicklung‘ hervorgehoben, welche ihre Kulmination mit der Bildung der Donau-Makroregion erreichen wird“, sagte er.
Cvetkovic: Djindjic wollte Serbien mit dem Westen und Osten versöhnen
12.03.10
„Der erste demokratische Premier Serbiens und Reformator Zoran Djindjic trassierte den Weg Serbiens nach Europa und meinte, dass diese Generation die Rolle bekommen hat, das isolierte und zerstörte Serbien mit der Welt und dem Westen und Osten zu versöhnen“, hat der Ministerpräsident Serbiens, Mirko Cvetkovic, bei der Vorstellung von Djindjics Buch „Jugoslawien als unvollendete Kreation“ erklärt. Cvetkovic sagte, Djindjic habe die historische Chance Serbiens und das jahrhundertelange Ideal erkannt, ein stabiler Staat mit effizienten Institutionen, guter Infrastruktur, modernem Schulwesen und schneller Entwicklung der Wirtschaft zu werden. Djindjic habe sich für einen neuen sozialen Konsens eingesetzt, für den Aufschub aller Konflikte und Einführung der Ordnung. „Durch die Verwirklichung dieses Programms werden wir uns Djindjic am besten dankbar erweisen. Djindjic baute einen Staat auf, welcher auf der Kraft des Systems beruht und nicht auf der Autorität des Einzelnen und anstatt auf Isolation richtete er Serbien auf internationale Integration aus. Djindjics Werk ist ein geistliches Legat, aus dem wir und auch viele zukünftige Generationen die Kraft für die Schaffung eines Serbiens, über welches Generationen träumen, schöpfen werden“, unterstrich Cvetkovic.